Boehringergegnerin ab 4. Januar für 20 Tage in Haft!

„Dass Boehringer Ingelheim für die Profitsteigerung des eigenen Konzerns nicht nur die Qual der Tiere in Kauf nimmt, sondern, dass ihnen auch Menschen und die Zerstörung der Umwelt scheiß egal sind, hat sich in der Vergangenheit deutlich gezeigt und wird durch den Bau des europäischen Tierimpfstoffzentrums in Hannover noch einmal bestätigt.“, erklärte Mo im Februar 2012 vor Gericht.

Weil sie 2009 bei einer Besetzung gegen das Tierversuchslabor teilgenommen haben soll, wurde sie von Richter Süßenbach vor dem Amtsgericht Hannover zu 25 Tagessätzen verurteilt.

Nun muss Mo ab dem 4. Januar 2013 ihre Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Hildesheim antreten und zwar, weil sie Widerstand leistet gegen ein Unternehmen, dass mit seinem seit Ende September 2012 offiziell eröffneten Versuchslabor auf grausame Weise zur Optimierung der Massentierhaltung hinarbeitet. (mehr…)

Erasmus nach 23 Tagen wieder frei

Gestern wurde Erasmus nach 23 Tagen aus der JVA Plötzensee freigekauft. Auf der Website von Gendreck-weg findet sich dazu folgende Pressemitteilung:

    Nach 23 Tagen frei
    Gentechnikgegner übt scharfe Kritik am Gefängnissystem

    „Gefängnis ist nicht Resozialisierung, sondern Rache am Gefangenen“, so fasst E. Müller seine Erfahrungen nach 23 Tagen Haft zusammen. Der Gentechnikgegner wurde heute aus der Berliner JVA Plötzensee entlassen. Dort saß er nach einer Feldbefreiung der Gruppe Gendreck-weg 2008 im fränkischen Kitzingen ein, nachdem er sich weigerte, die festgesetzte Geldstrafe für seine Tat zu zahlen oder seine Zahlungsunfähigkeit nachzuweisen. „Im Gefängnis werden systematisch Leben von Menschen zerstört. Zum Freiheitsentzug kommen quälende Langeweile, die Willkür der Beamten, faktische Rechtslosigkeit der Gefangenen, Desinformation und ein ständiger Mangel an geschützter Privatsphäre.“ Schon das sei für die meisten nur schwer aushaltbar. „Ein Mitgefangener wollte sich das Leben nehmen – er hat mir den Abschiedsbrief an seine Mutter in die Hand gedrückt“, so Müller. Wer die Zeit im Gefängnis überstehe, stünde nicht selten vor den Trümmern seines Lebens. „Ehe, Freundschaften, Job, Wohnung, Geld – immer wieder habe ich gehört, dass das nach kurzer Zeit schon weg war.“

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Feldbefreier Erasmus in Haft

Seit dem 30. August sitzt ein Feldbefreier in der JVA Plötzensee in Berlin. 2008 befreite er in einer Aktion zivilen Ungehorsams gemeinsam mit anderen ein Feld von Genmais (MON810), dessen Anbau derzeit verboten ist. Im darauf folgenden Jahr er zu einer Geldstrafe verurteilt, die er jetzt absitzt.

Weitere Infos und die Motivation des Inhaftierten finden sich unter:
www.gendreck-weg.de

Erasmus freut sich über Post unter:

    Erasmus Müller
    z.Z. JVA Plötzensee
    Friedrich-Olbricht-Damm 16
    13627 Berlin

Karsten wird nach Uelzen verlegt

Karsten wird schon heute Nachmittag zur JVA nach Uelzen verlegt.

    Adresse für die Post:
    Karsten Hilsen
    Justizvollzugsanstalt Uelzen
    Breidenbeck 15
    29525 Uelzen

Denkt ggf. an Kuverts und Briefmarken für Rückpost.

Fragen an die JVA oder Faxe an Karsten unter:
Telefon: 0581 / 802 -0
Fax: 0581 / 802 160

Karsten wegen Protest gegen Lubmin-Castor in der JVA Lüneburg

Weil er sich gegen diesen Castortransport bei Lubmin in der Dezemberkälte auch wehrte, wurde heute früh der Lüneburger Antiatom- und Robin Wood Aktivist Karsten Hilsen von der Polizei festgenommen. Als Zeichen dafür, dass er weder die Strafe noch die Kriminalisierung von legitimem Protest akzeptiert, hat er sich dafür entschieden, eine Strafe in Höhe von 10 Tagessätzen nicht zu bezahlen sondern in der JVA abzusitzen. (mehr…)

Ordnungshaft gegen Tierrechtsaktivistin

Ab dem 20.4. sitzt erneut eine Unterstützerin der sogenannten Boehringerprozesse im Ordnungshaft, weil sie bei einem Prozess am 13.2.2012 sich geweigert hatte, bei der Urteilsverkündung vor dem Richter aufzustehen.

Bei einem Prozess am 13.2.2012 gegen eine Boehringerbesetzerin weigerte sich eine Aktivistin, die die Angeklagte unterstützte, zur Urteilsverkündung aufzustehen. (mehr…)

Hanna Entlassen!

Antimilitaristin und Knastgegnerin nach 5 Wochen aus JVA entlassen

Am 18.April gegen 14 Uhr wurde Hanna Poddig nach 35 Tagen aus der JVA Preungesheim entlassen. Sie blockierte im Februar 2008 einen Transport von Kriegsmaterial für die Nato-Response-Force, die weiterhin weltweit im Einsatz ist, und wurde dafür zu einer Strafe von 90 Tagessätzen à 15 Euro verurteilt. „Meine Verurteilung zeigt deutlich, dass die Gerichte die kriegerischen Handlungen der Bundeswehr und damit der BRD schützen. Um deutlich zu machen, dass der Staat auf unliebsamen Widerstand mit Repression antwortet, habe ich mich dazu entschlossen, mindestens einen Teil der Strafe im Gefängnis abzusitzen.“ erklärte Hanna, bevor sie ins Gefängnis ging.

Jetzt resümiert Hanna „Von einer Welt wie wir sie uns wünschen trennt uns noch viel mehr. Solange wenige Privilegierte über den größten Teil des Reichtums der Erde verfügen, während es den allermeißten dreckig geht, gilt es zu kämpfen. Solange Lebensräume für Profitträume zerstört werden, werden wir uns wehren. (mehr…)

Antimilitaristin seit heute in der JVA Frankfurt III

Ungewöhnliche Szenen vor dem Gefängnis

Am frühen Nachmittag des 15.März 2012 verabschiedeten Freund_innen und Sympathisant_innen Hanna Poddig, die ab dem heutigen Donnerstag eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzt, mit Transparenten, Kreidesprüchen und Sprechchören. Die Antimilitaristin wurde für die Blockade eines Bundeswehrtransportzuges zu einer Strafe von 90 Tagessätzen verurteilt. Die damals 22-jährige kettete sich im Februar 2008 an die Gleise und brachte den Zug zum Stehen.
„Es ist reine Propaganda, bei Einsätzen schwer bewaffneter Militärs von humanitären Einsätzen zu reden. Es geht dabei schlicht um den Ausbau von wirtschaftlichen Einflussgebieten“, erklärt sie. „Mir reicht es nicht, Schilder hochzuhalten. Angesichts des alltäglichen Kriegszustands und der stetigen Meldungen über weitere Todesopfer durch die Auslandseinsätze finde ich es naheliegend, auch in Zukunft Sand im Getriebe zu sein und mich dem Normalzustand in den Weg zu stellen.“

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Antimilitaristin ab 15. März in Haft

Im Februar 2008 blockierten Aktivist_innen einen Transportzug der Bundeswehr. Die angekettete Aktivistin wurde in langwierigen Prozessen zu 90 Tagessätzen zu je 15 Euro Geldstrafe verurteilt, eine Verfassungsbeschwerde wegen der Verletzung ihres Grundrechts auf Versammlungsfreiheit wurde vom Verfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen. Da die Aktivistin sich dagegen entschieden hat, die Strafe zu bezahlen, steht ihr nun Haft bevor.

Am 15.3.2012 wird Hanna ab 12.30 Uhr vor der JVA Frankfurt III, Obere Kreuzäckerstrasse 4, Frankfurt Preungesheim, von solidarischen Unterstützer_innen verabschiedet und tritt dann dort ihre Haft an.
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Aktist wird rechtswidrig festgelegte Strafe nicht zahlen

Der Lüneburger Anti-Atom-Aktivist Karsten Hilsen hat gestern eine neue Einladung in den Knast erhalten. Diesmal geht es um zehn Tage Haft aufgrund einer Geldstrafe in Folge eines Castorprotestes. (mehr…)